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Geschrieben von manufa mog am 05.08.2015 um 12:50:

 

Hallo tom,

ja, so ist es richtig, ich will auch hinter den Bahnhof...

Hinterher mußt Du Ihn aber ordenlich duschen !

Ohne Dämpfer und mit dem riesigen Federweg sieht es schon irgendwie Belustigend aus wie Er da so rumhoppelt.

Gruß, Udo



Geschrieben von Sandokahn am 05.08.2015 um 22:13:

 

Hast du mal nach der Tour Achsen und Getriebe examiniert ?



Geschrieben von tömchen am 06.08.2015 um 09:23:

 

Ja würde mich auch interessieren, aber ich komme einfach nicht dazu!
Gestern war der einzige Tag, an dem ich mal länger in der Firma bleiben konnte und dringende Reparaturen durchführen:
Gerissene Elastik-Kupplung durch ein Knochen-Hülse-Ensemble ersetzen, labbriges Gelenk am Panhardstab ersetzen. Das hat ohne große Bauteil-Vorräte und ohne vorher ans Bestellen zu denken, wieder mal ewig gedauert.
Am kommenden Wochenende ist nochmal Einsatz auf dem Modellbautreffen in Mittenwald, dann darf er umfangreicher gepflegt werden, bis ich mich im September in Garmisch mit Udo treffe.

EDIT: Ein bißchen Fett hatte ich natürlich zwischenzeitlich schon jeder Zahnradpaarung gegeben. Sonst könnte ich ja wirklich bald nur noch Rostbrösel in den Getriebegehäusen haben...



Geschrieben von tömchen am 06.01.2016 um 23:10:

 

Jetzt nach Weihnachten ist eindeutig Bastelzeit, so mancher lange pausierte Thread wird wiederbelebt...

Hier gibt es leider nicht viel zu berichten.

Lediglich eine Blauzahn habe ich mir gebaut.
Ganz ehrlich, mir gefallen ja so manche selbstgebauten Blauzahn-Sendergehäuse überhaupt nicht.
Aber nun habe ich selbst noch einen draufgesetzt:
Der rustikalen Blauzahn-Platine, die in meinem Fall mit schief aufgelöteten Tastern geliefert wurde, und den wackligen China-3D-Knüppeln habe ich das billigste Conrad-Plastik-Gehäuse spendiert, das ich finden konnte.
Ein paar Löcher gebohrt, ausgesägt und gefeilt, alles reingeklatscht und fertig.
Ein sehr stimmiges Gesamt-Ensemble.

Dem Blauzahn-Konzept muß ich zugestehen, daß es funktioniert und ich nach kurzer Einstellerei die beiden Funktionen Fahren und Lenken drinhatte. Und daß natürlich die 2,4GHz-Übertragung sehr sauber geht, während das alte 40MHz-Dampfradio kaum mehr als 2m Entfernung zuließ.

Den wackligen China-Knüppeln muß ich zugestehen, daß das Spiel beim Steuern nicht besonders negativ auffällt und sich mit "Totband" durch die Blauzahn in den Griff bekommen läßt.

Ansonsten wird sich hier auch in der nächsten Zeit nichts tun. Der Tret-Unimog hat Priorität.
Höchstens wenn es mal schneit, reißt es mich vielleicht und ich stricke Schneeketten.

Viele Grüße
Tom.



Geschrieben von manufa mog am 07.01.2016 um 11:25:

 

Hallo Tom,

also so häßlich ist das Teil doch garnicht !
Da gibt es doch jede Menge Designversuche, die wesentlich häßlicher und kitschiger aussehen.

Gruß, Udo



Geschrieben von tömchen am 07.01.2016 um 13:47:

 

Hallo Udo,

da hast Du natürlich recht.
Aber über die - in meinen Augen, über Geschmack läßt sich streiten - noch häßlicheren wollte ich mich nicht lustig machen.
Wollte nur klarstellen, daß ich es eigentlich schöner vorhatte und irgendwann auch noch schöner mache.



Geschrieben von tömchen am 16.01.2016 um 23:10:

  Erste Ausfahrt im Schnee!

Endlich liegt bei uns genug von dem weißen Zeug, daß es sich lohnt... ein Muß für einen Unimog - die Fahrt durch Tiefschnee.

Leider in vielfacher Hinsicht enttäuschend.

Beim ersten Versuch im Garten ließ ich den Mog zunächst draußen auskühlen und behielt nur den Akku im Warmen. Dann angeschlossen, eingeschaltet - kein Verbindungsaufbau. Ganz selten ein Ruckeln und Zuckeln. HÄ? Geht die Blauzahn nicht unter 0° Celsius?
Drin alles aufwärmen lassen, geht wieder.
Im warmen Auto aufs Feld gefahren, 5-10min gefahren, gehts wieder los.
Noch bin ich mir nicht 100% sicher, ob nicht vielleicht doch der Akku zu sehr in die Knie geht.
Da hab ich jetzt mal die Verdrahtung leicht geändert, so daß an der Blauzahn direkt die Akkuspannung ankommt (hatte zunächst das vorherige BEC weiterverwendet). Und versucht, Herrn Geiers Ratschlag umzusetzen, wie man die Spannungs-Rückmeldung im Sender skaliert. Diese Spannungsanzeige verkündet nämlich im unskalierten Zustand fröhlich 9,12V, wenn 7,70V Akkuspannung anliegen.
Was ist? Es gelingt, eine zusätzliche Anzeige mit "77,2" im Sender zu aktivieren (nein, nicht etwa "7,72" oder "7,72V" oder gar "7,70V"), während die defaultmäßig vorhandene Spannungsrückmeldung parallel dazu weiter fröhlich 9,12V meldet.
Scheiß Blauzahn.
Das mußte jetzt mal raus.
Mir stehts seit geraumer Zeit bis Oberkante Unterkiefer damit, und wenns so weitergeht, gebe ich meine Zurückhaltung im öffentlichen Forumsraum auf und mach einen Thread auf, was mir an der Blauzahn alles stinkt.

Was sonst?
Klar siehts hübsch aus, wenn er tiefe Reifenspuren im Schnee zieht, aber mit dem Reifenprofil, ohne Ketten und ohne Diffsperren ist schon ziemlich schnell Schicht im Schacht mit dem Vorankommen.
Da muß wohl irgendwann nachgebessert werden.

Viele Grüße
der Tom.



Geschrieben von Sandokahn am 17.01.2016 um 20:51:

 

Ganz ohne Fehler ist nichts, aber ich würd erst mal alle möglichen Fehlerquellen ausmärzen.
Wenn die Blauzahn bei Kälte aussteigt würde ich vielleicht mal nach kalten Lötstellen suchen.



Geschrieben von Magnum am 18.01.2016 um 01:17:

 

Hallo Tom

Ich habe auch bei - 6 Grad keine Probleme mit der Blauzahn.
Wie Sandokahn schon geschrieben hat, mal nachsehen ob es am Empfänger oder Sender liegt.

Was für Akkus verwendes du denn?
Lippos mögen Keine Kälte.



Geschrieben von Uwe P. am 18.01.2016 um 12:19:

 

Hallo Tom,

bei meinem ersten Modell mit Blauzahn (LTM 1060) ging es mir ähnlich.

Auf der Werkbank war alles ok, und beim ersten "Spielen" auf der Baustelle

kam das große zucken.

Was war passiert ?

Die Empfängerstromversorgung ging durch eine zu hohe Belastung in den

Keller.Mit den geeigneten BEC Systemen war das Problem erledigt.

Geht der Auswerter in den Reset ? Das läßt auf einen Zusammenbruch der

5V Versorgung schließen.Einen temperaturabhängigen Ausfall würde ich

bei intakter Hardware ausschließen.Speißt Du dein Modell aus einer Stromquelle

wenn ja solltest Du den Auswerter einmal separat mit Spg. versorgen.

Gruß



Geschrieben von tömchen am 18.01.2016 um 13:09:

 

Danke für Eure Anteilnahme.

Ich werde heute abend mal das Auswertemodul in ein Styropor-Schächtelchen einpacken, evtl. sogar mit einer kleinen Widerstandsheizung.
Morgen früh sollten dann nach einer klaren Nacht ideale Testbedingungen herrschen großes Grinsen

Dank einer email-Antwort von Herrn Geier konnte ich jetzt die Spannungsrückmeldung vom Modell korrekt skalieren. Das Geheimnis war, daß die Default-Spannungrückmeldung im Menüpunkt "Anschlüsse" und nicht im Menüpunkt "Rückmeldungen" zu konfigurieren war.

Einerseits stimmt es schon, ein NiMH ist nicht gerade ein Kälte-Durchhalter, eher das Gegenteil.
Außerdem ist bei einem 7,2V-Akku nicht viel Abstand zu 5V - und der Atmega wird offenbar mit 5V versorgt. Laut Schaltplan ist es ein Low-Drop Spannungsregler.
Andererseits war der erste Versuch: Kaltes Modell draußen, zimmerwarmer Akku. Sonst lief ja nichts: Kein ausgekühlter Akku, keine Belastung durch Motorstrom oder Lenkbewegungen. Ergebnis: kein Verbindungsaufbau.

Viele Grüße
Tom.



Geschrieben von tömchen am 19.01.2016 um 11:24:

  Neuer Versuch...

...über den ich kurz berichten wollte.

Erstens habe ich gestern abend auf dem Werktisch den BZ-Empfänger mit einem Labornetzteil versorgt. Bis herunter zu 4V Eingangsspannung lief der Empfänger problemlos und diese niedrige Spannung wurde an den Sender zurückgemeldet. Der Low-Drop-Regler macht dabei seinem Namen alle Ehre: Bei 4V kommen immer noch 3,9V für den Microcontroller raus.

Heute früh mit einem Styrodur-Schächtelchen um den Empfänger herum unterwegs.
Es hat sich gefühlt schon etwas gebessert, es dauert länger, bis die Ausfälle kommen.
Die Akkuspannung brach bei Vollgas-Fahrt zuletzt auf 6,9V ein. Kurze, evtl. noch tiefere Einbrüche sieht man natürlich schlecht. Wildes Hin- und herlenken ergibt keine tiefen Spannungseinbrüche, aber auch hier gilt: Es können schon kurze Einbrüche dabei sein, die man über die Spannungsrückmeldung nicht sieht.

Nächste Versuchsstufen:

Getrennter Akku für die Blauzahn - dabei geht natürlich die Spannungsüberwachung für den Fahrakku verloren, aber die brauche ich gerade nicht dringend.

Heizung in das Styrodur-Schächtelchen.

Viele Grüße
Tom.



Geschrieben von Uwe P. am 19.01.2016 um 12:29:

  RE: Neuer Versuch...

Hallo Tom,

die nächste Versuchsstufe sollte auch nur sicherstellen, das die BZ (Prozessor)

keine Spg.-Einbrüche bekommt. Da bin ich mal gespannt ;-)

Die übernächste Versuchsstufe solltest Du dann mit einem

Peltier-Element testen. Da kannst du dann auch alle Temperaturbereiche

abdecken ;-))))).



Gruß



Geschrieben von MatthiasR am 19.01.2016 um 20:31:

 

Statt eines Peltier-Elements sollte eigentlich Kältespray ausreichen, um Ausfallerscheinungen zu provozieren, wenn denn da tatsächlich etwas kälteempfindlich ist.
Auch wenn da möglicherweise Bauelemente mit nur 0...70°C Temperatur verwendet wurden - ich glaube nicht, dass das daran liegt. Das riecht eher nach einer schlechten Lötstelle...

Grüße

Matthias



Geschrieben von tömchen am 23.02.2016 um 22:12:

 

Nun hat sich lange nichts getan, auch mangels Kälte zum Testen...

Am vergangenen Samstag bin ich dann zum Spitzingsee (auf gut 1000m Höhe und noch recht nah bei München) gefahren, um endlich einmal Fotos und Videos im Schnee zu machen.

Wieder verhungert. Teufel
Dieses Mal war ein 9,6V Akku aus Mignon-NiMH alleine nur dafür verantwortlich, die Blauzahn zu versorgen. Fahrtregler und Servo bekommen nur die Impulse und versorgen sich aus dem 7,2V Fahrakku selbst. Die 5V-Plusleitungen sind natürlich aufgetrennt.
Rückmeldungen über Blauzahn-Akku und Fahrakku sind getrennt in der Blauzahn eingerichtet, der Akku ist nicht eingebrochen. Aber nach kurzer Zeit in der Kälte (vielleicht gerade 0° C) brach die Verbindung ab und ging nur noch sporadisch an.
Jetzt werde ich die Temperaturempfindlichkeit der Platinen einzeln testen, mit so ner Art Klimakammer oder im Gefrierfach.

Entsprechend gibts auch fast keine Fotos und kein Video.

Heute habe ich in der Firma die Ecke genutzt, die wir zum Fotografieren unserer Produkte eingerichtet haben. Da habe ich ein paar "Studio-Fotos" geschossen, wenn schon open-air nichts geht.

Man beachte: Es gibt jetzt Stoßstangen. Hab' ich vor einigen Wochen bei shapeways backen lassen, obwohl ich schon gelaserte Bleche hier liegen habe, aber zum Bearbeiten, biegen und verlöten derselben komme ich so schnell nicht.

Viele Grüße
Tom.



Geschrieben von JensR am 24.02.2016 um 15:55:

 

Sieht super aus!
Aber Mist, dass Du immernoch diese Probleme hast unglücklich

Schleißt Du die Servos direkt an den Akku an? Welche Servos verwendest Du?



Geschrieben von manufa mog am 25.02.2016 um 18:46:

 

Hallo Tom,

die Stoßstange und vorallem die Scheinwerfer sehen sehr gut aus,

irgendwie habe ich keinen Schnee und Du keine Funke...
Wie ich so anderen Foren entnehme, verträgt sich Blauzahn und Schnee wohl leider nicht,

Man hört von anderen ähnliches, man fährt aus der warmen Garage und nach ein paar Minuten
der Abkühlung geht nichts mehr.

Gruß, Udo



Geschrieben von tömchen am 25.02.2016 um 21:21:

 

Oh, da würden mich entsprechende Links intereressieren...

Einen Hoffnungsschimmer habe ich noch: Die Mignon-Zellen, welche die Blauzahn versorgen, waren nicht alle so fit. Ein Versuch mit anderen Zellen heute nachmittag im Papp-Schnee war nicht so schlecht.
Spannend wirds morgen früh nach einer vielleicht recht kalten Nacht.



Geschrieben von Kawoom am 25.02.2016 um 21:43:

 

Also wir hatten bei unseren Pistenraupentreffen in den vergangenden Jahren immer mindestens einen Fahrer mit einer Blauzahn, und die hatte immer funktioniert. Da hatten wir teils deutliche Minus-Temperaturen und die Raupen standen stundenlang im freien, meist auch ebenfalls die Funke.



Geschrieben von tömchen am 26.02.2016 um 09:48:

 

9:00 Uhr: München.
Sonne, -1° C.
Die Frisur sitzt.
Die Blauzahn läuft.

Ich kanns gar nicht glauben.
Liegt es nun am Blauzahn-Akku, dessen 8 Zellen alle aufgefrischt und vollgepumpt waren, und der dauerhaft fast 11V abgeliefert hat?
Oder - leiser Verdacht - ist es gar nicht der Empfänger, sondern der Sender? Den hatte ich nämlich heute im warmen Innenraum, während sich der Mog draußen durch den Schnee wühlte.

Mehr konnte ich leider nicht ausprobieren, muß ja jetzt auch mal arbeiten.
Später vielleicht noch ein kurzes Video, wenn es überhaupt was geworden ist.

Ciao
Tom.


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